Breheimen Nationalpark

Frå SprongdalseggiDas Revier der wilden Rentiere hat eine variierte Pflanzenwelt, zu der das das Hochgebirgsumfeld, Lawinenfelder, alte Kiefernwälder, kalkreicher Birkenwald, reicher und alter Edellaubwald, Sprühnebelbänke von Wasserfällen und Gletscherflußdeltas gehören.  

Norwegen hat eine internationale Verantwortung was die Sicherung des Lebensraumes der wilden Rentiere betrifft. Im Hochgebirge gibt es eine relativ sparsame Tierwelt außer den wilden Rentieren, aber einige der großen Raubtiere (besonders Vielfraß), Raubvögel (Königsadler, Jagdfalke und Rauhfußbussard) und andere rotgelisteten Vogelarten findet man hier.

Die Menschen die im Breheimen Nationalpark leben, sind über die Zeit stark mit den Gebirgen verbunden, durch Jagd, Fischfang, Almwirtschaft und durch den Verkehr zwischen dem Ost- und Westland. 

Hier findet man viele Kulturdenkmäler und Spuren des Wildrentierfangs, sowohl lose Funde, wie z.B. Pfeilspitzen, als auch permanente Jagd- und Fangeinrichtungen. Eine Besonderheit sind die Tierfanggräber. Die Jagd auf wilde Rentiere findet auch heute noch statt und ist eine fortwährende Tradition seit nunmehr 9000 Jahren. Es gibt Spuren von 3 Sæle-Häusern in Breheimen, Übernachtungsstätten an Gebirgswegen aus dem Mittelalter.

Viele Almen sind noch immer in Betrieb, die Gebäude werden gepflegt und genutzt, z.B. in Vigdalen in Jostedalen - hier trifft man auf Weidetiere im Sommer, sowohl Schafe, Ziegen und Kühe.

  • Der drittgrößte Lebensraum wilder Rentiere in Norwegen

  • 1691 km²

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