Jostedalsbreen Nationalpark

Jostedalsbreen nasjonalparkDer Jostedalsbreen Nationalpark - unberührte Natur von üppigen Edellaubwäldern bis zu den Gletschern und Hochgebirgen . 

Die enorme Spannweite der Naturformen über nur geringe Abstände hinweg, gehen auf große Variationen im Lokalklima, große Höhenunterschiede und  das Einwirken der Gletscher zurück. Der Jostedalsbreen hat eine zusammenhängende Länge von gut 60 km und ungefähr die Hälfte des Nationalparks ist von Gletschern bedeckt. Die Gletscher, durch den Schneeüberschuß des Winters gebildet, und Wasser haben eine  Landschaft mit U-förmigen Tälern, Moränen, glattgeriebenen Felswänden, Gletscherfluß-Ebenen, Lawinenfeldern und Geröllhalden geformt, welche sich ständig ändert. Die Region ist gekennzeichnet durch sprudelnde Bäche, Flüsse und Wasserfälle in Felswänden und Tälern. Der Jostedalsbreen ist ein Plateaugletscher mit vielen Gletscherarmen von ungefähr 300 bis 2000 m.ü.M. . Zu verdanken es hat die Jostedals-Gletscheregion ihren nationalen Wert für Naturschutz und die Erholung im Freien dem Fakt, dass es eine der größten zusammenhängenden Gebiete mit unberührter Natur ist, welche es noch in Südnorwegen gibt.

Die Kulturlandschaft mit Bauernhöfen, Almen, Birkengärten und vielem mehr zeugt davon, dass Menschen sich schon vor langer Zeit am Rande des Gletschers "ernährt" haben. Es wird viel Ackerbau betrieben in den ländlichen Gegenden des Nationalparks. Ein paar wenige Almwirtschaften haben die Umstellung zur modernen Landwirtschaft überlebt. Im Tiefland wächst ein üppiger Edellaubwald mit Ulmen und Linden und wärmebedürftigen Pflanzen wie der Breitblättrige Stendelwurz und die Frühlings-Platterbse, während 1500m "gerade hoch" eine alpine Vegetation mit z.B. Gletscher-Hahnenfuß und Gämsheide wachsen.

Früher war der Jostedalsbreen Verkehrs- und Betriebsweg von westlichen Tal- und Fjordgebieten nach Indre Sogn und das Ostland. Kühe und Pferde wurde über den Gletscher geführt, um auf den Jahrmärkten im Osten verkauft zu werden. Heutzutage wäre es ziemlich schwierig den Gletscher als Betriebsweg zu nutzen, da er kleiner und somit steiler ist und viel mehr Gletscherspalten hat.

Neue Forschungen deuten darauf hin, dass der Jostedalsbreen vor 8000-5000 Jahren komplett weggeschmolzen war. Der Gletscher erreichte ein neues Maximum während der "kleinen Eiszeit" ca. 1750. An mehreren Orten fielen Höfe dem vorrückenden Gletscher zum Opfer: die Eismassen des Brenndalsbreen kalbten auf den Hof Tungøyane in Oldedalen und der Hof Nigard wurde vom Nigardsbreen verwüstet.

  • Jostedalsbreen- größte Gletscher auf dem europäischen Festland
  • Große Fläche mit völlig unberührter Natur

  • 1310 km2
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